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Unser neues Reisekapitel Asien startete in Singapur, wo wir drei Tage blieben. Wir freuten uns schon lange auf das asiatische Essen und wurden nicht enttäuscht! Als erstes wollten wir Little India erkunden. Am Abend liefen wir dort die Strassen entlang, die sehr belebt waren und zwar nur mit Männern. Wir setzten uns in ein Restaurant, um das Geschehen von dort aus zu beobachten. Ein flotter Herr bot uns seinen Platz an, setzte sich an den Tisch neben uns und fing an zu erzählen. Er hatte uns viel Interessantes und weniger Interessantes zu berichten, las in unseren Händen und war fasziniert von Thomas’ Locken. Unter anderem erklärte er uns ein paar Mal (er hatte schon einige Biere intus), warum man in Little India nur bis Mitternacht Alkohol konsumieren darf. Scheinbar hat es ein paar Wochen vorher einen Aufstand gegeben, weil ein Busfahrer einen Fussgänger angefahren hat und wie wir schon gelesen haben, sind gewisse Inder in solchen Situationen nicht gerade zimperlich. Es war ein lustiger und spannender Abend mit Francis.
Die nächsten zwei Tage schauten wir uns die Stadt an, gingen shoppen und bestaunten die aufwändigen Gebäude bei Nacht. Vor allem das Marina Bay Sands Hotel war imposant. Das Gebäude sieht aus, als ob ein Schiff auf den Dächern der drei Hochhäuser stehen würde. Nachts ist alles schön beleuchtet.
Nach Singapur ging unsere Reise weiter nach Borneo (die drittgrösste Insel der Welt), wo wir Möni und Pasci wieder trafen. Nach einem langen Reisetag erwarteten sie uns nachts um halb eins neben unserem Hotel in unserer zukünftigen Stammbeiz. Bis vier Uhr morgens hatten wir uns viel zu erzählen. Am nächsten Tag zeigten uns die beiden die Stadt Kota Kinabalu (KK). Sie ist überschaubar und die wichtigsten Spots (der beste Dumpling Stand, der Night Market, der Philippino Market und die Spaghetteria) zeigten sie uns auch gleich. Für unseren Aufstieg auf den Mount Kinabalu haben die beiden bereits alles Nötige organisiert. Mit unseren Rucksäcken gingen wir dann zum Bus Terminal und schauten, wo unser „Bas Mini“ fuhr. Schon von weitem rufen die Organisatoren der Minibusse, wo sie hinfahren. Wir fanden dann auch den Richtigen, nur waren wir erst vier Personen und diese Minibusse fahren erst ab, wenn sie voll sind. Am Tag zuvor haben wir uns erkundigt, wann denn der Bus fährt und da sagte man uns um 7 Uhr sollen wir da sein, er fahre so um 8 Uhr… Wie auch immer. Etwa eine halbe Stunde später kam dann noch ein Paar, dass auch zum Mt. Kinabalu wollte. Aber es hatte immer noch ein paar Plätze frei im Bus. Da der Fahrer wusste, dass wir um 10 Uhr oben sein müssen um zur Hütte zu wandern erhöhte er kurzerhand den Fahrpreis um 3 Franken pro Person und sagte, dafür fahre er gleich jetzt los. Da wir am kürzeren Hebel waren, blieb uns nichts anderes übrig, als zu zahlen, was wir dann etwas wiederwillig taten.
Beim Eingang vom Nationalpark erwartete uns dann schon unser Guide für die Wanderung. Larry händigte uns die „Erkennungsmarke“ aus, die wir stets um den Hals tragen sollten. Pasci und Thomas rüsteten sich noch mit je einem Wanderstock aus und los gings. Wir starteten auf 1800 m. ü. M. wo es schon merklich kühler war als in KK und es nieselte, als wir dort ankamen. Nach kurzer Zeit regnete es dann richtig. Und dies tat es während den nächsten vier Stunden Aufstieg… Da wir schon nicht mehr ganz so trainiert waren wie zum Beispiel in Neuseeland, gestaltete sich dieser Aufstieg als nicht ganz einfach. Auch die Höhe spürte man mit der Zeit und ich dachte nach der ersten Stunde, das wird nix, ich war total kaputt. Aber ich überwand meinen inneren Schweinehund und trottete langsam den Berg hinauf. Der Regen machte die Sache auch nicht angenehmer aber schlussendlich kamen wir nach anstrengenden vier Stunden bei der Hütte an. Alle waren durchnässt bis auf die Unterhosen! Ich lache nie mehr über die billigen Plastikponchos, die die meisten Asiaten anhatten. Wir versuchten dann unsere nassen Sachen aufzuhängen, mit der kleinen Hoffnung, dass sie bis zum nächsten Morgen trocknen. Jeder Bilderrahmen, jedes Trockenblumenarrangement und jedes Geländer musste als Wäscheleine herhalten. Schlussendlich war fast der ganze Gang mit unseren nassen Kleidern dekoriert. Vor allem der Sockenbaum gefiel den Asiaten und wurde zum beliebten Fotosujet.
Am nächsten Morgen um zwei Uhr war Tagwache, damit wir rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf den Gipfel kommen. Wiederwillig stiegen wir in unsere feuchten Kleider, die leider nicht ganz alle trocken wurden. Vor allem die Schuhe waren etwa noch gleich nass wie am Tag zuvor… Kein angenehmes Gefühl. Die Hütte war auf 3272 m.ü.M., das heisst, wir hatten noch ca. 800 Höhenmeter zu bewältigen. Die Strecke an sich ist nur 2.5 km lang, aber es war steil und die Höhe hatte es in sich. Nach einem ersten Frühstück stapften wir los. Larry, unser Guide, ging vor uns und gab das Tempo an. Am Checkpoint, wo wir unsere Schilder hätten zeigen müssen, war niemand… Hat wahrscheinlich verschlafen. Langsam aber stetig kamen wir dem Gipfel näher. Eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang waren wir dann fast als erste oben auf 4095 Meter über Meer. Ein eisiger Wind wehte über die Felsen und da wir nicht mehr in Bewegung waren, wurde es entsprechend eiskalt! Wir zogen all unsere mitgenommenen Kleider an, wärmten uns im Windschatten der Felsen und hüpften ein wenig rum. Die Füsse waren am schlimmsten, da die Schuhe immer noch nass waren. Um ca. sechs Uhr war dann der Sonnenaufgang. Leider etwas zu bewölkt, aber die Morgenstimmung war wunderschön. Und da es hell wurde, konnten wir auch endlich die Umgebung sehen, die wir hochgelaufen sind. Auf dem Gipfel hat es viele Felsformationen und Steine, die der Landschaft etwas sehr spezielles verliehen. Es war einzigartig. Und beim Abstieg zur Hütte wurde es wohlig warm und wir zogen Schicht für Schicht wieder aus. Bei der Hütte gab es dann ein zweites reichhaltiges Frühstück, bevor wir den Rest der 2200 Höhenmeter unseren Knien zumuteten. Und diese hatten es in sich. Nach drei Stunden und 2000 Treppenstufen kamen wir mit wackeligen Beinen unten an.
Um uns von den Strapazen zu erholen, entschieden wir uns, die nächsten Tage am Strand zu verbringen. Mit dem Taxi reisten wir nach Kudat, zum Tip of Borneo. Wir gönnten uns eine Suite für vier und hatten vor, den Final vom Australian Open zu schauen. Wir zappten die Kanäle ein Duzend mal durch, aber auf dem einzigen Sportkanal kam nur Fussball. Etwas verzweifelt hofften wir dann, dass das Internet gut genug war, um den Live Stream zu sehen. Und Gott sei Dank, es funktionierte! Zwar nicht ganz perfekt, aber es genügte. Nur blieb leider ausgerechnet beim Matchball das Bild stehen und wir verpassten ihn. Das nahm der ganzen Spannung etwas den Pep… Aber wir freuten uns natürlich für Stan.
Am nächsten Tag holte uns dann Howard in Kudat ab und fuhr uns zu seinem kleinen Jungelcamp in der Nähe vom Meer. Dort werden wir die nächsten zwei Nächte verbringen. Am Abend liefen wir dem Strand entlang zum eigentlichen Tip of Borneo, der nördlichste Punkt der Insel, um den Sonnenuntergang zu sehen. Wunderschön!
Wir mieteten dort auch Motorräder (es hatte keine Motocross Maschinen…) um die Strände in der Umgebung zu sehen. Diese waren zwar sehr schön, aber leider schwemmt es dort viel Abfall an. Die Strasse zwischen diesen Stränden war Schotterpiste und teilweise so steil, dass Möni und ich hinten absteigen mussten, damit der Töff den Hügel erklimmen konnte… Es war eine abenteuerliche Fahrt über Stock und Stein. Weder Tempo- noch Benzinanzeigen funktionierten. Wir dachten, die Benzinanzeige funktioniert (eine spätere lustige Geschichte beweist das Gegenteil) und da sie den Tank als voll anzeigte, füllten wir bei beiden Motorrädern kein Benzin nach. Als wir dann bei einem kleinen Dorf ankamen und uns die Strasse für unsere Töffs unpassierbar erschien, kehrten wir wieder um und legten uns an den Strand.
Und dann hiess es wieder mal Abschied nehmen von Möni und Pasci. Sie reisten weiter nach Singapur und wir wollten noch mehr von Borneo sehen. In KK checkten wir dann zum dritten Mal im gleichen Hotel ein. Es war schon fast ein „nach Hause kommen“. Von da organisierten wir den nächsten Trip zum Nationalpark Gunung Mulu, Sandakan und die Weiterreise auf die Philippinen.
Mit etwas weichen Knien meinerseits bestiegen wir am nächsten Tag das Propellerflugzeug. Da fliegen immer noch nicht zu meinen Hobbies zählt und Pasci ein nicht gerade ermunterndes Mulu-Landerversuchs-Erlebnis ihrerseits erzählte, hatte ich ein ziemlich mulmiges Gefühl in der Magengegend. Aber der Flug verlief ganz ohne Komplikationen und wir landeten nach nicht ganz einer Stunde Flug in Mulu. In diesem Nationalpark (UNESCO Weltnaturerbe) gibt es ein gewaltiges Höhlensystem, das man zum Teil besichtigen kann und eines der grössten der Welt ist. Am ersten Abend unternahmen wir einen Nightwalk durch den Dschungel. Vor allem Insekten gab es zu sehen, meistens die riesigen Stickinsects (sehen aus wie Äste) und andere ziemlich skurrile Kreaturen. Für mich waren die schlafenden Vögel ein kleines Highlight. Die sitzen einfach auf einem Ast und schlafen. Naja, tönt wahrscheinlich nicht sehr spektakulär, aber ich hab das zuvor noch nie gesehen und war ziemlich fasziniert…
Dann kamen die Höhlen dran. Nach einem entspannten Morgen mit käfele, lesen und einem Dschungelspaziergang ging unsere Tour zu zwei Höhlen los. Die Deer Cave und die Lang Cave beherbergen Millionen von Fledermäusen. An der Decke konnte man nur schwarze grosse Flecken ausmachen. Jeden Abend so um 17.45 verlassen die Fledermäuse die Höhlen und gehen auf Futtersuche. Aber leider gehen sie nicht aus, wenn es regnet und an diesem Abend war es so, dass es regnete und wir das Spektakel nicht zu sehen kriegten. Thomas ging am nächsten Morgen um 7 Uhr auf eine Tour zur Sarawak Chamber, die grösste Halle der Welt, die sich in einer Höhle befindet (700 Meter lang, 400 Meter breit und 70 Meter hoch, und noch für die bildliche Vorstellung, man könnte zehn A380 (Flugzeuge) darin parkieren). Ich entschied mich für eine kürzere Tour zur Racer Cave (nach der Schlange benannt, die darin wohnt). Wir fuhren mit dem Boot zum Eingang der Höhle und kletterten dann zwei Stunden darin herum. Es war ziemlich streng, zum Teil auch nicht ganz ungefährlich, wie ich fand und stellenweise sehr eng. An den sehr steilen Stellen gab es jeweils Seile, um sich hoch- oder runter zu hangeln. Nach zwei Stunden war ich dann auch froh, wieder am Tageslicht zu sein. Aber es war spannend, wir haben auch die dort wohnhafte Racer Schlange gesehen und die riesigen Spinnen, die dort leben und von den Schlangen gefressen werden. Um fünf Uhr Nachmittags kamen Thomas und ich gleichzeitig wieder in unserer Lodge an. Er hatte eine ziemlich anstrengende Wanderung hinter sich, denn der Weg zur Höhle und wieder zurück dauerte je drei Stunden und dann kraxelten sie noch zwei Stunden in der Höhle herum zum Eingang der Sarawak Chamber. Zu sehen gab’s dort ausser viel Dunkel jedoch nix…. Thomas erwähnte auch die vielen Blutegel, die auf sie geplumpst waren und eine gute Stelle zum Blut saugen suchten. Einer sog sich an seinem Bauch fest, der andere durch die Hosen neben dem Knie. Die Bisse dieser ekligen Tiere bluten und bluten und hören kaum auf…
Am zweitletzten Tag machten wir noch den Canopy Walk, ein 480 Meter langer Weg auf Hängebrücken hoch oben (20-30 Meter hoch) über den Bäumen und gingen anschliessend nochmal zu den Höhlen, wo am Abend das Fledermausspektakel stattfindet. Ziemlich punkt 17.45 kam die erste Gruppe aus der Höhle. Sie formieren sich in Form eines sich windenden Wurms und fliegen so in die Dämmerung, um Insekten zu fressen. Das Spektakel dauerte etwa eine dreiviertel Stunde und die „Würmer“ wurden immer länger. Es war faszinierend, wie diese Millionen von Fledermäusen sich so in Reih und Glied formierten und davon flogen. Man kann es gar nicht so richtig beschreiben. Die Fotos geben vielleicht etwas mehr Aufschluss, wie das ganze ausgesehen hat.
Um nochmal auf die angesprochene lustige Geschichte mit den Motorrädern zurückzukommen, das spielte sich folgendermassen ab: In Mulu trifft man immer wieder die gleichen Leute, so auch drei Amerikaner, denen wir öfter über den Weg gelaufen sind und ins Gespräch kamen. Wir erzählten uns, wie man das fast immer macht, wenn man auf andere Reisende trifft, was man so gemacht hat bis jetzt und wo man noch hin will. Wir erzählten, dass wir in Kudat bei Howard im Jungelcamp waren. Auch die drei Amerikaner erzählten uns, dass sie einen Tag nach uns bei Howard waren und eins der Motorräder ausgeliehen haben. Sie schienen die selben Probleme mit den steilen Hügeln gehabt zu haben. Auch einen Sturz hätten sie gehabt und zu allem Übel sei ihnen auf dem Rückweg das Benzin ausgegangen. UUUUUps! Das war dann wohl unsere Schuld… Sie schienen dies nicht so tragisch zu nehmen, denn ihr grösseres Problem war dann glaub, dass sie den Schaden am Motorrad vom Sturz noch bezahlen mussten.
In einem Schnuuz waren die fünf Tage Mulu vorbei und wir standen wieder einmal am Flughafen. Ein freundlicher malaysischer Herr fing mit uns an zu sprechen. Als er erfuhr, dass wir aus der Schweiz sind sagte er stolz, dass er ein Freund von Bruno Manser sei. Bruno Manser lebte von 1984 – 1990 im Dschungel von Borneo und machte Aufzeichnungen über Flora und Fauna und über die Kultur der dort lebenden Volksgruppe, die Penan. Dann musste er aus Borneo fliehen, weil er als „unerwünschte Person“ galt und ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt wurde. Wieder in der Schweiz klärte er über die Machenschaften der Holzindustrie und die Menschenrechtslage im Dschungel Borneos auf. Aus Sorge um die Penan reiste er im Jahr 2000, trotz Einreiseverbot, wieder nach Borneo und wird seitdem vermisst. Der Mann sagte, er glaube, dass Bruno Manser noch irgendwo im Dschungel lebt. Er holte kurzerhand seinen Laptop aus seinem Büro und lies einen Film über Bruno Manser laufen. Er sei auch in einem Buch auf einem der Fotos zu sehen (das werden wir dann überprüfen) Wir mussten dann zum Gate, da kam der Herr nochmal und sagte, wir sollen seiner Familie in der Schweiz einen Gruss ausrichten.
Auch der Rückflug verlief problemlos und wir checkten zum vierten mal im Hotel Traveller ein. Aber schon am nächsten Tag um fünf Uhr morgens mussten wir wieder zum Flughafen, um nach Sandakan zu kommen. Dort hatten wir vor, Orang-Utans zu sehen. Es gäbe ein Aufpäppelungszentrum, aber wir wollten sie in freier Wildbahn sehen. Wir waren uns durchaus im Klaren, dass das wahrscheinlich nicht so einfach geht. Unser Plan war dann, in dieses Zentrum zu gehen, wenn wir keinen wilden sehen. Nach einem sehr kurzen Flug (ca. 25 Minuten) und einer drei stündigen Busfahrt kamen wir in der Lodge beim Kinabatangan River an. Am Nachmittag machten wir eine zweistündige Bootsfahrt. Und dann, nach 20 Minuten Fahrt machte unser Guide kehrt zeigte in eine Richtung und sagte: „There is a wild, very big Orang-Utan male!“ Wir konnten es kaum glauben. Er war riesig! Obwohl er etwa hundert Meter von uns entfernt war, erschien er immer noch extrem gross. Er turnte ganz oben in einem Feigenbaum und ass die Früchte. Wir hätten nicht gedacht, dass wir gleich am ersten Tag so viel Glück haben. Es war sehr eindrücklich. Weiter auf dieser Fahrt sahen wir noch unzählige andere Affen, vor allem Makaken. Aber wir sahen auch die Proboscis (Nasenaffen), die es nur auf Borneo gibt. Auch Vögel wie den Hornbill (Markenzeichen für diese Gegend) und den Kingfisher erspähte unser Guide. Zu guter Letzt zeigte sich auch noch der Monitor Varan. So sahen wir gleich in den ersten zwei Stunden alle Tiere bis auf das Krokodil (sahen wir später) und die Zwergelefanten (waren leider zu weit flussabwärts), für die die Gegend berühmt ist. Wir blieben aber noch bis zum Schluss… Jeden Tag unternahmen wir Bootsfahrten, Nightwalks (wo wir wieder schlafende Vögel sahen!) und eine Wanderung. Der Nightwalk war jeweils eines der vielen Highlights, da wir den Tarsier (Koboldmaki) zwei Mal sahen. Dieses Tier ist eine ganz spezielle Kreatur, es hat Augen wie Eulen, einen Schwanz wie eine Ratte, Hände wie Affen, Beine wie Frösche und kann den Kopf um 360 Grad drehen.
Was uns einen ziemlichen Dämpfer verlieh, waren die Palmölplantagen, die während den drei Stunden Busfahrt an uns vorbeizogen, wofür tausende von Hektaren Regenwald abgeholzt wurden.
Nach unserem letzten Borneo Abenteuer checkten wir dann zum fünften und letzten Mal „zu Hause“ im Traveller ein und gingen nochmal Mal zu unserem lieblings Foodcourt Nr. 88, um die weltbesten Dumplings zu essen und einen Tee Tarik Ping zu trinken. Wir werden das Essen aus Malaysia bestimmt vermissen. Die Küche ist sehr international, lecker und abwechslungsreich, da sich viele Chinesen, Inder usw. dort niedergelassen haben. Auch die lustigen Wörter, die sie aus dem Englischen übernommen haben und so schreiben wie man es ausspricht wie zum Beispiel: Teksi, Kaunter, Krimer oder Farmasi werden uns wohl nicht mehr amüsieren.
Wir sind sehr froh, dass wir diesen Abstecher nach Borneo gemacht haben. Es gäbe noch so viel mehr zu sehen wie überall, aber wir wollen weiter und sehen, wie das Reisen, die Menschen, die Mentalität, die Tiere, das Essen und die Landschaft auf den Philippinen so sind.
Wir wünschen euch eine schöne Fasnacht (wir werden sie schon ein bisschen vermissen) und lasst mal was hören.
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